Pasta – und wie sie perfekt gelingt

Es gibt viele Mythen rund um die Zubereitung der perfekten Pasta. Dabei ist es eigentlich ganz einfach: Je hochwertiger die Pasta, desto besser schmeckt sie. Es kommt also vor allem darauf an, was Sie in das sprudelnde Wasser geben. Vieles ist dabei Geschmackssache: mit oder ohne Ei, mit Mehl oder nur aus Hartweizengrieß, lang und dünn oder kurz mit Hohlraum. Fest steht, dass Sie eine gute Pasta nicht unbedingt selbst machen müssen, sondern auch kaufen können. Der Italiener schwört auf Pasta, die in traditionellen Bronzeformen hergestellt wird, weil ihre besondere Oberfäche für eine ideale Saucenhaftung sorgt. Und ein paar Tipps haben wir natürlich auch noch für Sie:

Pasta möchte schwimmen. Also nehmen Sie einen großen Topf und gönnen ihr pro 100 g Rohgewicht einen Liter Wasser.

Pasta mag es heiß. Anders als unsere Kartoffel möchte die Pasta immer direkt in das kochende Wasser. Also drehen Sie den Herd auf und lassen es – ohne Deckel – richtig blubbern.

Pasta braucht Würze. Neben der Sauce, die Sie für Ihre fertige Pasta verwenden, benötigt sie für ein feines Aroma ausreichend Salz im Kochwasser. Verwenden Sie einen Teelöffel Salz je Liter Nudelwasser und geben Sie das Salz erst in das kochende Wasser. Das hat zwar keinen Einfluss auf den Geschmack aber das Wasser kocht ohne Salz schneller.

Pasta trifft Öl. Öl – gilt auch für das gute Olivenöl – gehört NIE in das Kochwasser. Ob Sie die Pasta nach dem Kochen mit Öl umschmeicheln, hängt davon ab, was Sie mit ihr vorhaben. Wenn Sie die Pasta kalt, z.B. für einen Salat, verwenden möchten, sollte sie unter Zugabe von ein wenig Olivenöl abkühlen, dann klebt sie nicht. Wenn die Pasta auf eine leckere Sauce oder ein feines Pesto trifft, sollten Sie auf das Öl verzichten. Es verhindert, dass sich die Pasta-Oberfläche optimal mit der Sauce verbinden kann.

Übrigens: Immer ein wenig Kochwasser aufbewahren. Damit lässt sich die Konsistenz der Pasta-Sauce hervorragend anpassen.

Kochen Sie mit!

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